NOSSECKY, Siard Franz

NOSSECKY, Siard Franz, der Sohn des Obigen und Maler, wurde 1603 zu Prag geboren. Er übte während seiner Studien- jahre zugleich auch mit Erfolg die Malerei , und selbst dann noch, als er 1721 als Prämonstratenser des Stiftes Strahow in Prag das Ordensgelübde ablegte. Er war auch Prediger, hinterliess aber dennoch zahlreiche Malwerke, sowohl in Fresco, als in Öl. In der Dechantey zu Saatz malte er 1721 das Leben des heil. Johann von Nepomuck, dann den Plafond des äbtlichen Speisesaales in Strahow, 1732 die Marienkirche zu Sepckau, die Residenz in Chysska, die Decke der Ursulakapelle auf dem Strahow, und meh- rere andere Kapellen daselbst, die alte Bibliothek des Stiftes Stra- how, das Sommerrefectorium etc. In seinen Ölmalereien folgte er der Manier Screta’s. Im Stifte Strahow und in den Klosterkir- chen von Prag und der Neustadt sind Altarblätter und kleinere Bilder von ihm, deren Dilabacz erwähnt. Im Stifte Strahow ist auch sein eigenes Bildnis. Starb 1753.

A. Birckhart stach nach ihm einen St. Norbert .

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