Normann, Rudolph „von“

Normann, Rudolph „von“, Maler von Stettin , wurde um geboren, und nachdem er mit den Anfangsgründen der Kunst vertraut geworden war, begab er sich auf die Akademie in Düsseldorf. Hier lebt von Normann noch gegenwärtig und mit dem Rufe eines der vorzüglichsten Landschaftsmaler neuerer Zeit. Die Anzahl seiner Werke ist schon bedeutend, in reinen Veduten nach der Natur, oder in komponierten Landschaften bestehend. Diese Bilder erinnern an die Gegenden des Rheins, der Mosel , Tirol’s u. s. w., oder sie führen uns in die lieblichen Thäler der Schweiz mit ihren Seen und Bergen. Nicht selten tritt auch die architektonische Staffage bedeutend hervor, und nicht minder sinnig sind seine Figuren zum bedeutungsvollen Ganzen geordnet. Einige lehren uns das heitere fröhliche Hirtenleben kennen. Seine Gemälde sind freundlich ansprechend, in Auffassung und Behandlung vortrefflich. Einige seiner Werke sind zweimal vorhanden, in größeren und kleineren Formate, wie die Ansicht des Vierwaldstätter-Sees gegen den Pilatus, wovon das größere Bild Baron von der Leyen zu Crefeld besitzt. Auch das Brienzer Gebirg mit der Ansicht des Pilatus hat er 1838 zweimal gemalt.

In R. Reinick’s Liedern eines Malers mit Randzeichnungen seiner Freunde, Düsseldorf 1838, sind zwei radirte Blätter von ihm:

  1. Der blaue Montag.
  2. Des Malers Wanderlied. Dieses Blatt ist besonders interessant wegen der Bildnisse von Düsseldorfer Malern in demselben.
  3. Ansicht von Meyeringen. Zu Budeus’ Album, fol.

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