Norblin , Sebastian Ludwig Wilhelm, Maler und Sohn des Obigen, wurde 1706 zu Warschau geboren, und von seinem Vater, der sich von dem Gute seiner Familie auch noch de la Gourdaine nannte, in den Anfangsgründen der Kunst unterrichtet. Hierauf kam er nach Paris unter Regnault ’s Leitung, und da benützte er seine Zeit so wohl, dass er bereits beim Concours, welchen das französische Institut ausschrieb, ehrenvoll genannt wurde. Im folgenden Jahre erhielt er den zweiten großen Preis, und 1825 endlich den ersten, mit dem Bilde, welches Antigone vorstellt, wie sie von Soldaten Creon’s begleitet, im Begriffe steht, ihrem Bru- der Polynices die letzten Ehren zu erweisen. Hierauf begab er sich
nach Italien , wo er noch 1830 thätig war. Im Jahre 1827 malte er in Rom den Cyparissus, über den Tod seines Hirsches trauernd, und 18530 sendete er eine Kopie der Rafael’schen Madonna di Fo- ligno nach Paris. Später malte er den Tod des Phalaris.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/