Nollekens oder Nollekens, B., Maler, dessen Vaterland und Geburtsjahr unbekannt sind. Man weiß nur, dass er um 1760 gearbeitet hat, und noch länger als ein Decennium darüber hinaus. Landi sagt im A. B. Cedario, dass der Künstler in Italien nach M. A. Merigi sich gebildet haben dürfte. Guarienti wusste von einem Bilde, welches die Offizin eines holländischen Wundarztes vor- stellt, wo Plaster aufgelegt, Zähne ausgebrochen und Arzneien be- reitet werden. In der großherzoglich Gotha’schen Galerie sind zwei Bilder von ihm, deren Rathgeber, Annalen der niederländischen Kunst, S. 54 erwähnt. Das eine zeigt einen sitzenden Bauer, der sich mit der Linken auf das Fass stützt, und einem hinter ihm stehenden Manne aus dem Blatte etwas vorliest. Auf dem Fusse steht: B. Nollekens. Das Gegenstück ist noch vorzüglicher. Hier hält ein niederländischer Bauer mit der Linken einen Krug und in der Rechten ein Glas. Im Grunde ist ein zweiter Bauer. Links auf der Seitenwand eines rohen Tisches liest man: B. Nollekens.
Noller, wird in Füssly’s Supplement zum Künstlerlexikon irrig der berühmte Knoller genannt,
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