Niedlich, Johann Gottfried, Zeichner und Maler, geboren zu Berlin 1766, gestorben daselbst 1837. Dieser geschickte Künstler war Zögling der Akademie seiner Vaterstadt, und zeichnete sich bildlich sehr aus, dass er zum Lehrer an jener Anstalt ernannt wurde. Er war es bereits , aber erst 1801 wurde er wirklicher Professor und Mitglied des Senats der Akademie. Niedlich war jetzt auf mannigfache Versuche thätig; er lag dem Unterrichte auf das gewissenhafteste ob, und führte nebenbei auch eine grosse Anzahl von Zeichnungen und Gemälden aus. Die ersteren sind in Sepia, oder mit schwarzer und rother Kreide ausgeführt, und be- sonders geschätzt. Auch seine historischen Bilder und Bildnisse, welche er malte, haben grosse Verdienste. Im Fache der Orna- mentik leistete Niedlich ebenfalls Vorzügliches; im Jahre 1820 wurde er desswegen mit der Leitung des Zeichnens nach Gypsab- güssen und einer Abteilung zur Bildung der Architekten im Or- namentzeichnen beauftragt. Prof. Niedlich hat Aemnach auf ver- schiedene Weise zum Nutzen der Kunst gewirkt, und sein Anden- ken bleibt ihm auch als Künstler ein ehrenvolles. Dies beweisen die zahlreichen Werke, welche sich von seiner Hand finden.
Nieckele, s. Nikkelen.
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