Newton, James, Kupferstecher , wurde 1743 zu London geboren, und hier übte er auch seine Kunst, so wie sein Vater: Edward, der durch etliche Bildnisse bekannt ist. Auch unser Herr stach Bildnisse, noch mehr aber andere Blätter, welche geschätzt wurden.
Das Bildnis von Sidney Parkinson, fol.
Die Herzogin von Devonshire , sitzend mit dem Buche, punk- tirt und in Farben, qu. fol.
Vertumnus und Pomona, nach Cipriani, punktirt, fol. Es gibt rothe Abdrücke, solche in Bister und colorirt.
Armida und Rinaldo, nach Reinfile, fol.
The Herdsman, hernische Ländschaft mit Schäfern in antik- er Tracht, nach F. Zuccarelli, gr. qu. fol.
Eine italienische Landschaft mit Kühen, welche durch den Fluss gehen, nach Cl. Lorrain, 1777, qu. fol.
Landschaft mit einem Flusse, im Vorgrunde Männer, welche die Reste einer Säule betrachten, nach M. Ricci, und Gegenstück, qu. fol.
Landschaft aus der Umgegend von Belluno , nach M. Ricci, qu. fol.
Eine andere Landschaft, nach demselben, qu. fol.
teilte, Newton kam in jungen Jahren nach England , besuchte in London die Akademie der Künste, und da er ein angeborenes Ta- lent zur Malerei hatte, machte er in kurzer Zeit ausgezeichnete Fortschritte. Anfangs malte er Bildnisse, welche sich neben der Ähnlichkeit durch kräftige Behandlung und durch gute Färbung auszeichnen, endlich aber fing er auch an, im historischen Fache und in der Genremalerei seine Kräfte zu versuchen. Seine Bemü- hungen wurden auch mit Erfolg gekrönt, denn bald zählte man Newton zu den vorzüglichsten Genremalern Londons. Er lieferte eine Reihe von geschätzten Gemälden, die sich durch geistreiche Composition, durch klare und lebendige Färbung und durch mei- sterhafte Behandlung empfehlen. In der Ausführung erinnert er manchmal an Wilkie, an Rembrandt u. s. w. Mehrere derselben athmen den glücklichsten Humor, und alle seine Charaktere stellte er mit Leben und Wahrheit dar, mehrere im altmodischen Kleidungsprunk, wusste aber diesen alt-modernen Dingen einen sehr gefälligen Anstrich zu geben. Newton war Mitglied der Akade- mie zu London, und starb 1835.
Watt stach nach ihm 1828 das Bildnis des Thomas Moore Esqr. und „The lover's quarrel“. In C. und W. Finden’s Royal gallery of british art ist die Scene gestochen, wie in Gay’s berühm- ter Bettler-Oper der Räuberhauptmann Captain Macheath zwischen seinen Geliebten im Gefängnisse sich befindet. T. Doo sticht: Sterne and the Grisette. Auch die Scene aus dem Vicar of Wake- field im Besitze des Marquis von Landsdown in Bath ist gesto- chen. Es stellte die Heimkehr der ältesten Töchter in das väterli- che Haus dar. Dann stach Doo: Shylock and Jessica, und the dutch girl.
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