Neicoc, Johann. Medailleur (und Formschneider?)

Neicoc, Johann. Medailleur (und Formschneider ?), der nach der An-

Ab 1548 lebte der M. von Stotten im 16. Jahrhundert in Augsburg und sollte sein. Er schnitt eine Schaumünze auf Kaiser Karl V.

Lipowsky behauptet geradehin, dieser Nel oder Nell’ habe auch in Holz geschnitten, was indessen nicht mit Sicherheit dargethan werden kann. Es findet sich nur ein aus I N bestehendes Mono- gramm, welches auf Johann Nel gedeutet wird, aber auch einen anderen Künstler angehen könnte; vielleicht den um die Mitte des 16. Jahrhunderts lebenden bayerischen Maler Johann Jan, von wel- chem wir zu spät Kunde erhielten, als dass wir seiner unter „Jan“ im Lexikan hätten gedenken können. Dieser Jan lebte in Mün- chen. Das erwähnte Monogramm findet sich auf einem Titelblatte mit dem Bildnis des Herzogs Wilhelm von Bayern, an der Spitze von Orlando di Lasso’s Werke Cantionum, quas motetas vocant, opus novum, München bei Adam Berg 1573. Dann steht dasselbe Zeichen auch auf Holzschnitten nach Virgilius Solis , mit Darstellungen aus der Passion und auf einigen Titelblättern. Der Formschneider muss immerhin J. Nel heißen, mit Sicherheit kann es aber nicht behauptet werden.

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