Nehring, Johann Arnold

Nehring, Johann Arnold, Architekt, war Schüler von M. M. Smids, aber vorzüglicher als dieser. Er kam in churfürstlich branden- burgische Dienste, wurde da Oberbaudirektor, und starb 1605. Heinecke nennt ihn einen geschickten Künstler, der sich bestrebt habe, den guten Geschmack der Architektur in Berlin wieder ein- zuführen. Dies mag wohl Heinecke geglaubt haben, allein die von Nehring vorhandenen Werke beweisen, dass er ebenfalls in der Weise der Zeit schr befangen war. Er baute die Capelle des Schlos- ses Cöpenick, einen Flügel des alten Schlosses nach dem Wasser zu mit grossen Fenstern nach Art der genuesischen Paläste, die steinerne Brücke über die Spree , das Observatorium, nach Leib- nitzens Angabe, die königl. Ställe, welche für Muster ihrer Art angesehen wurden, und einige andere Gebäude, die jetzt nicht mehr stehen. Er fertigte auch den Plan zum grossen Zeughause, welches in drei Stockwerken sich erheben sollte. Nach Nehring’s Tod blieb es bei zweien; Bodt setzte eine Balustrade darauf, und nahm auch noch andere Abänderungen des alten Planes vor.

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