Nebel, Carl, Architekt aus Hamburg, ein jetzt lebender berühm- ter Künstler , erlernte die Anfangsgründe seiner Kunst in Hamburg , ging zur weiteren Ausbildung nach Paris, und unternahm hierauf, ausgerüstet mit allen nützigen Vorkenntnissen, eine Reise nach Amerika . Die glänzendste Ausbeute fand er in Mexico , und die Zeichnungen, die er nach den Monumenten der mexicanischen Vor- zeit und den Bauwerken aus der früheren Culturperiode jenes Landes machte, in Verbindung mit solchen, welche die reiche tropische Natur und das Volksleben schildern, sind seit 1830 zu einem Pracht- werk vereinigt, welches unter dem Titel: Voyages pittoresque et archéologique dans le Mexique, zu Paris in der Lemercier’schen Anstalt erschien. Darin sieht man in getreuen Abbildungen den alten Tempel der Totonacos in Tusapan, die von Nebel zuerst be- schriebene Pyramide von Papantla , el Tajin genannt, ein höchst merkwürdiges Monument der mexicanischen Vorzeit, den großen Platz mit der Cathedrale und dem von F. Cortez einst bewohnten Palast in Mexico, die Pyramide von Xochicalcu mit ihren wun- derbaren Basreliefs, und die Restitution desselben von Nebel u. s. w.
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