Nebbia, Cesare, Maler von Orvietto, war nach Lanzi einer der besten Schüler des H. Muziano, und dieser Meister bediente sich auch Nebbia’s Beihilfe im Vatikan. Später wurde er in päpstliche Dienste genommen, und leitete jetzt mit G. Guerra die Arbeiten, welche im Pontificate Sixtus V. in der päpstlichen Capelle von St. Maria Maggiore, im Vatikan , im Quirinal , im Lateran, an der heiligen Stiege u. s. w. geschahen. Diese beiden Künstler besassen grosse Handfertigkeit, sie waren gute Praktiker, aber fern von Muziano’s Gründlichkeit. Es finden sich auch Altarblätter von seiner Hand, in welchen er gründlicher verfuhr, als in Frescogemälden. In St. Francesco zu Viterbo ist eine Anbetung der Weisen, ganz muzia- nisch. Nebbia starb 1614 im 78. Jahre, wie Baglione versichert.
Es findet sich ein Blatt mit der Amazonenschlacht, bezeichnet: Cesar de. or. in; — Sta. Fo. Ro. 1681. H. 11 Z., Br. 10 Z.
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