Nealces, Maler von Sicyon, blühte um Ol. 132, zur Zeit des Ara- tus, der den Künstler sehr begünstigte, so dass Aratus auf seine Vorstellung ein Gemälde des Melanthius rettete. Nealces war ein sinnreicher und fertiger Maler. Plinius nennt von ihm eine Venus‘ und ein Schlachtbild. Dieses stellte das Treffen der Perser und Aegypter auf dem Nile vor, und weil das Nilwasser jenem des Meeres gleichet, malte er zum Unterschiede am Ufer einen Esel, auf welchen ein Crocodil lauert.
Seine Tochter Anaxandra war ebenfalls Malerin, wie Clemens von Alexandria benachrichtet. Dann nennt uns die Geschichte auch den Farbenreiber des Nealces, den Brigomn, welcher eben- falls Meister wurde, und als solcher den Pasias unterrichtete.
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