Nattes, John Claudius. — Nattier, Jean Marc . 4145
14 ‚Bildnisse‘ des Grassherzugs, des Kardinäls-Albani: wurden für besonders schön gehalten. Im Jahre 1755 verließ er den toskanischen Hof, da ihm von allen Seiten Aufträge zuflossen. Er arbeitete für die meisten Fürsten Europas, und besonders behalfen ihn Wilhelm IV. von Oranien und König Christian VI. von Dänemark . Nach Copenhagen begab er sich von England aus, wo er längere Zeit lebte und Ruhm erwarb. Als sein Hauptwerk aus jener Zeit erklärt man eine Schaumünze auf Sir R. Walpole. Von Copenhagen aus ging der Künstler 1762 nach St. Petersburg, wohin schon früher Werke seiner Hand kamen; allein er starb im Folgenden Jahre. Die im Kaiserlichen Cabinet zu St. Petersburg aufbewahrten Arbeiten Natter’s beschreibt Bernouilli IV., 248. Von den Neueren erwähnt seiner F. Creuzer, zur Gemmen-Zunde etc., S. 147 und 147. Da leistet es, Natter habe Gemmen durch Voh ihı eingegrabene Namen verfälscht. Mehrere von ihm geschnitzte Steine bezeichnete er mit Töpov, was Lippert verführte, diese Gemmen für griechische Arbeit zu nehmen. Auf den Carniol mit der Medusa des Susikles der Hemsterhuys - Galizini’schen Sammlung setzte er den Buchstaben N. Auch in einem früheren Werke, in Göthe’s Winckelmann und sein Jahrhundert, wird dieser Künstler gewürdigt, und da heißt es, Geist und Natürlichkeit in ausgezeichnetem Maasse, nebst fleißiger Ausführung seien die wesentlichsten Verdienste der Werke dieses Künstlers. Doch folgte er nicht so sehr den antiken Mustern, als den französischen Bildnissmalern.
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