Natali, Maddalena, die Tochter Carlo’s, wurde geboren und von dem Vater in der Malerei unterrichtet. Im Jahre 1669 begab sie sich zur weiteren Ausbildung nach Rom , wo Zaist das Bildnis eines Prälaten fand, mit der Unterschrift: Magdalena de Natalibus cremonensis an. XVIII. pingebat Romae an. Jubilei 1675 mense mai.
Tudielus, Barberinus, almae urbis etc. Halbfigur im Mantel, fol.
Ernestine, Gräfin von Nassau, nach van Dyck, kl. fol. Im ersten Drucke vor Meyssens Adresse.
Eugenius Albertus Allamont, Bischof von Gent, nach B. Flamael, Oval, gr. fol.
Jakob Cats, hollandischer Dichter, nach Dubordieu, fol.
Maximilian, Churfürst von Bayern , nach J. Sandrart, fol.
Friedrich Graf von Merode, fol.
Kaiser Leopold I., 1658, fol.
C. de Mean, Cons. Henr. V., Oval, fol.
Die Madonna mit dem schlafenden Kinde und dem heil. Johannes, nach S. Bourdon gestochen, fol. Im ersten Drucke ist die Brust der Madonna unbedeckt, im späteren verhällt. Ein erster Druck bei Weigel 3 Thlr. 12 gr.
Die heil. Familie mit St. Anna und dem kleinen Johannes, nach Poussin, gr. fol. Im ersten Drucke ist das Kind ganz nackt, im zweiten ist die Blösse bedeckt. Auktion Valois
Der heil. Bruno in der Kirche das von Engeln umgebene Kreuz Christi anbetend, nach B. Flamael, ein Hauptblatt, von P. v. Schüppen vollendet, roy. fol. Bei Weigel 2 Thlr.
Die heil. Familie, nach A. del Sarto, fol. Sehr zierlich gestochen.
Die Vermählung der heil. Catharina, mit zwei Engeln hinter Joseph, nach S. Bourdon, fol.
Der heil. Franz stehend. Christo confixus sum cruci etc., nach A. Diepenbeck, gr. fol. Schönes Blatt, ohne und mit van Enden’s Adresse.
St. Bernardus kniend mit Kreuz und Speer, nach J. Thomas van Ypern, kl. fol.
Nathe, Christoph. — 44
Die Versammlung der berühmtesten Carthäuser; in vier Blättern nach Bellini,
Die heilige Familie mit den Blumen streuenden Engeln, nach Raffael’s Bild im Pariser Museum, fol.|
Die heilige Familie; wo Engel Blumen über dem Kinde ausstreuen; nach S. Bourdon, fol.
Magdalena zu den Füßen des Heilandes im Hause des Innrisäers; nach Rubens, gr. fol.
Das Abendmahl des Herrn, nach A. D. Depenbeck, BÜ, fol. Im ersten Drucke vor van Enden’s Adresse.
Die Marter der heil. Barbara, kleines Blatt;
St. Paul in den Himmel verzuckt, nach Poussin, fol. Im ersten Drucke mit dem bischöflichen Wappen, im zweiten mit der Dedication an Louis Hesselin von Valdor.
Die heilige Familie in einer Landschaft, der eine Engel betet an das Kind, der andere krönt es, nach S. Bourdon, fol. Im ersten Drucke vor der Schrift, im zweiten mit Riette’s Adresse,
Die Tugenden um den Thron der engen Wehent, nach Sacchi, fol.
Der Marsch des Guast und seine Geliebte mit Amor, nach Titan,
Religiöse Allegorie, Titelblatt der Hütte de l’Eglise de Lyon, fol.
Große Allegorie und Thesis des Grafen von Bosenberg unter Kaiser Ferdinand III, 1643. von zwei Blättern, gr. imp. fol.
Der schlafende Dionysos nach F. Ronnello, qu. fol.
Ein Sohn der Nymph, fol. (Gall. Giust.)...
Sibylle Cumaea, fol. (Gall. Giust.).
Eine Vestalin, fol. (Gall. Giust.).
Gladiatoren, meist nackt, fol. (Gall. Giust.)
Statue einer Bacchantin, fol. (Gall. Giust.).
Statue des Paris mit der plumpen Mutu, fol. (Marbres)
Statue des Paris, nackt mit kurzem Mantel, fol. (Gall. Giust.)
Statue einer Muse, fol. (Gall. Giust.)
Statue der Flora, fol. (Gall. Giust.)
Statue der Ceres, fol. (Gall. Giust.)
Statue der Hygiea mit der Schale, fol. (Gall. Giust.)
Statue des Bacchus, gr. fol. (Gall. Giust.) Zwei Blätter, von verschiedenen Seiten.
Statue des Aesculap, fol. (Gall. Giust.)
Statue des Herkules mit den Äpfeln der Hesperiden, gr. fol. (Gall. Giust.)
Statue des Apollo, fol. (Gall. Giust.)
Statue der Diana, fol. (Gall. Giust.)
Lausitz, auf die Tafelfichte, und das andere schlesische Gebirge,
so wie nachwärts in die Schweiz bereicherte seinm Portefeuille mit Skizzen, die er nach seiner Rückkehr in größeren Zeichnungen ausführte. Im Jahre 1780 berief ihn der Fürst von Schönaich in seine Dienste, und 1788 wurde er Direktor der Zeichenschule zu Görlitz. Er setzte auch als solcher noch seine malerischen Reisen fort, und so belaufen sich seine Zeichnungen und Ölbilder auf eine ziemlich grosse Anzahl. Nathe hatte Geschmack in der Aus- wahl von Gegenständen, und Sinn für die Schönheiten der Na- tur. Seine Werke sind von guter Haltung, und besonders die geschmackvollen radirten Blätter bekannt. Im Jahre 1802 zeichnete er für die chalkographische Gesellschaft in Dessau Ansichten aus Schlesien, besonders vom Riesengebirge, zum Stiche für Haldenwang. Seine letzten Arbeiten fertigte er in der sächsi- schen Schweiz, und 1808 starb der Künstler zu Schadewalde bei Magdeburg.
Seine in Bister ausgeführten Landschaften sind schön, bei Weigel auf 5.— 7 Thlr. gewertet. Auch in Aquarell, in Se- pia und mit Rothstein führte er solche aus.
In Kupfer haben wir von ihm:
Sammlung radierter Blätter, vom Ch. Nathe, 48 Landschaften und einige Blätter, etliche in Aquatinta ausgeführt. An der Spitze ist das Bildnis des Künstlers, in der Weise der Porträts Rembrandt’s.
Gruppe von vier Knaben, von denen der mittlere eine Pelz-
Die Dorfmusikanten, fünf comische Figuren, ohne Zeichen, Selten.
Eine Familie, die beim Kerzenlichte um den Tisch herum- sitzen, ein einziges Weib säubert das Kind, 8.
Genien der bildenden Künste, 4 Blätter, qu. 8.
Das Kohlgartenthor bei Leipzig, qu. fol.
Die Residenz, von der Mittag- und Abendseite, gr. u. fol.
Landschaft mit einer Brücke im Walde, qu. fol.
Die Teufelsbrücke in der Schweiz, 8.
Landschaft mit einem großen Baume und zwei sitzenden Figuren, kl. qu. fol.
Ansicht aus der Umgegend von Leipzig, ein Mann mit dem Hunde im Vorgrunde, fol.
Landschaft mit einem viereckigen Turme, und Bauernhüt- ten, kl. qu. 4.
Waldung, im Vorgrunde links ein Hügel mit Bäumen, kl.
Berg bei Görlitz mit der Ansicht des Berges Landeskrone, u. fol.
Landschaft mit Bauernhütten im Grunde, im Vorgrunde eine Baumgruppe. Nathe 1706. Aquatinta, kl. 4.
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