Nasini, Antonio

Nasini, Antonio, der Bruder des Obigen, wurde 1631 in Siena ge- boren, und daselbst von seinem Vater Franz in den Anfangsgrün- den unterrichtet, bis er zu R. Vanni und endlich zu Ciro Ferri kam. Später wurde er Priester , übte aber noch immerfort die Ma- lerei, und kopierte besonders Werke grosser Meister; wie jene Cor- reggio’s u. a. Doch hat man von ihm auch eigene Compositionen. Starb .

S. Bartoli stach nach ihm eine große These; B. Farjat die allegorische Figur der Gerechtigkeit, welche einen Saracenen und einen Genius gekettet hält; L. Faucci eine Madonna mit dem Kinde; A. Lorenzini das Bild der heil. Cunigunda, Königin von Polen ; F. M. Visconti eine heil. Familie mit drei Figuren; B. Farjat eine Allegorie auf die Liebe der Welt und der Grossen. In der Sammlung von Malerbildnissen der florentinischen Gallerie ist sein Bild- nis gestochen.

Holzschnitte von ihm oder nach seinen Zeichnungen sind in dem Werke: Ovidio istorico, politico, morale, Venet. 10900.

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