Naldi, Domenico, Maler von Florenz , wurde 1537 geboren, und anfänglich von Pontormo umrichtet, bis er zu A. Bronzino kam. Man zählt ihn zu den besten Schülern dieses Meisters, der zu Ruf gelangte, in Rom und später zu Florenz, wo ihn Vasari bei den Arbeiten im Palazzo Vecchio als Gehülfen annahm. Naldi blickte 14 Jahre bei Vasari, der ihn gleich anfangs ehrenvoll lobt, und einen erfahrenen, kühnen, fertigen und mühelosen Maler nennt. Dasselbe Zeugnis gab ihm Baglione in Rom, besonders wegen der Capelle Johannes des Täufers in Trinita de’ Monti, wo Nal- dini mehrere Scenen aus dem Leben dieses Heiligen malte. Unter Naldi’s Bildern in der Heimat lobt Borghini die Kreuzabnahme und die Reinigung Mariä in St. Maria Novella zu Florenz in Zeichnung, Farbe, Anordnung und Perspektive. Seine Fehler sind in mehreren Bildern etwas geschwollene Knie, wenig geöffnete und wilde Augen, wodurch man ihn vor vielen kennt. Auch das Colorit und die sehillernden Farben, die er mehr als andere sei- ner Zeit liebt, machen ihn kenntlich. Naldi bildete auch Schüler. Er liess sie die Gypsabdrücke Michel Angelo’s zeichnen und seine eigenen Bilder kopieren. Lanzi sagt, Naldi’s Schüler leiden an Strenge, wie die Meister jener Zeit, und haben wenig von dessen kühnem Pinsel und seinem geschmackvollen Colorit, sie seien aber dessenungeachtet werth, gekannt zu werden. Einer dieser Glücklichen ist G. Baldinucci.
Baglione lässt den Naldi sterben, Lanzi selben noch 1590 arbeiten, Ticozzi führt den Künstler zweimal auf, unter Ba- tista und Paolo Naldi.
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