Nain, Louis und Mathieu le, letzterer auch Anton genannt,
Maler und Brüder von Laon, von welchen der erste 1583 geboren
wurde. Ihre Bildungsgeschichte ist unbekannt, doch weiß man,
dass sie mit ihren Werken im Rufe standen. Sie malten Bildnisse,
auch etliche Historien und Genrestücke, die ihnen am besten ge-
fielen. Ihre Bilder sind in der Zeichnung weniger verdienstvoll,
als in der Färbung; doch werden sie gesucht. Man verwechselt
sie miteinander. Im Musée royal zu Paris sieht man von ihnen
die Prozession im Innern einer Kirche, und das Bild eines Schmie-
des in der Schmiede. In der k. Gallerie zu Schleißheim sieht man
ein Gemälde, welches einen Maler vorstellt, der das Portrait der
vor ihm sitzenden Dame malt. In der Auktion der Sammlung des
Prinzen Conti wurde eines der Bilder dieser Künstler mit 2460 Liv.
bezahlt. Diese Künstler starben beide 1648.
Einige ihrer Werke wurden gestochen, von J. P. le Bas: la
Fiançaise Normande, mit holländischer und französischer Dedication;
von J. Daullc: les tendres adieux de la laitière, l’école champêtre,
la surprise du vin, und ein Bacchanale; von J. Mitchel: Proedium
Hollandicum; von Bonnermans: ein Kindertanz; von Earlom:
The dancing Family; von St. Maurice: ein Mann, der vor sechs Kindern die Flöte bläst; von F. Pedro: eine Gesellschaft; von R. Straet: la femme flamande; von Claessens und le Vässeur: le maréchal, das Bild im Pariser Museum; von einem Ungenannten: zwei Knaben und ein Mädchen, welche Karten spielen,
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