Nagler’s Künstler-Lexikon, Bd. X, S. 14
Neureuther, Eugen Napoleon.
Umgebung, und rechts und links hinauf gruppierten sich unter und um Arabesken die Teilnehmer des Festes bei Mummenspuck aller Art. Den oberen Rand schließt Bauwerk.
Das folgende Verzeichnis enthält das Werk des Künstlers, welches in Steinzeichnungen und Radierungen besteht. Ausserdem existiren nur noch ein paar Probedrücke von zwei radirten Platten, die abgeschliffen wurden. Bayerns acht Kreise personifiziert und sinnbildlich dargestellt, mit Arabesken als Einfassung zu huldigenden Gedichten, acht lithographierte Blätter in g fol., sind nicht von ihm.
- Randzeichnungen zu Göthe’s Balladen und Romanzen. München bei Cotta, 1820–30, 5 lith. Hefte in fol. Das fünfte Heft erschien erst 1830, die vier ersten von 1820–31. Randzeichnungen zu den Dichtungen der deutschen Klassiker, München 1832–35. 2 Theile in sechs lith. Heften,
K
in 4. 3) Bayerische Gebirgslieder mit Bildern (Schnoderhüpfeln). München 1834. 2 lith. Hefte, fol. 4) Souvenir du 27., 28., 20. Juillet 1830, représentés en trois tableaux, renfermant trois chansons patriotiques, Paris 1831. Ein Heft mit 4 lith. Blättern, farbig gedruckt, neben einem erklärenden Blatt, gr. fol. 5) Die Pfarrerstochter von Taubenhain, hoch fol. 6) Leonore, von Bürger, hoch fol. 7) Dornröslein, Mährchen von Grimm, componirt und auf Stahl radirt. Münchner Kunstverein 1836, roy. fol. Die ganz vollkommenen Abdrücke werden schon etwas selten. 8) Scherzereien in München, humoristische Arabeske, radirt, in d. 9) Kupferplatte und Scheidewasser, humoristische Arabeske, radirt für das Album deutscher Künstler etc. herausgegeben und den Künstlern und Kunstfreunden gewidmet von Julius Buddeus: Düsseldorf 1830, qu. fol. Dieses Blatt ist auch einzeln zu finden.
- – 15) Radierungen von Eugen Neureuther, I. Heft in 4 Blättern, die nach und nach einzeln erschienen. München 1830, gr. fol.
a) Bauernresel von Uhland, ganz besonders frei und anmutig mit der Nadel behandelt, b) Der wilde Jäger von Bürger, c) Heute roth, morgen tot. d) Tiroler Kirchweib und Künstlerzug No. 1., beide Darstellungen mit farbigen Einfassungen auf 1 Blatte,
Diese Blätter sind im Kunstblatt 1859 S. 74 näher beschrieben.
Erinnerung an die Villa Milz, das oben erwähnte Bild, u. fol.
Eine Folge von Landschaften nach den Gemälden von Rottmann in den Arkaden des königl. Hofgartens zu München, qu. fol. Bisher sind zwei Blätter erschienen; die Zahl derselben ist nicht bestimmt. Ü.
Der Maskenzug von Künstlern und Kunstfreunden Münchens, in Arabeskenform, der Composition nach dem Dornröslein verwandt, gr. roy. hoch fol. H. 28 Z., Br. 234 Z.
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