Nadorp, Franz, Maler und Lithograph aus Anholt in Rheinpreussen, wurde um geboren, und nachdem er im Vaterlande mit den Anfangsgründen der Kunst vertraut geworden war, begab er sich um 1825 nach Prag, um an der Akademie daselbst seine Studien fortzusetzen. Nadorp war in Prag mehrere Jahre mit seiner Ausbildung beschäftigt, und hatte auch bereits tüchtige Kenntnisse erlangt, als er nach Italien sich begab. Er besuchte Rom und die Umgegend, fertigte interessante Zeichnungen von Ansichten in Pompeji und Corneto, und führte dann einige in Gemälden aus. So schickte er zur Berliner Kunstausstellung 1832 von Rom aus eine Ansicht des Forums zu Pompeji, und die Ansicht der etruskischen Gräber zu Corneto. Früher hatte sich Nadorp das historische Fach zur Hauptsache gemacht, vergass es aber auch jetzt nicht. Unter den damals eingesendeten Bildern war ebenfalls eine Madonna nach eigener Composition, und auf diese Werke folgten verschiedene andere, wie die Ermordung der Kinder Eduard IV., ein Bild, welches er 1853 in Rom vollendete. Es offenbart sich in ihnen ein reiner Sinn für Form und Farbe, so wie Nadorp auch in der Zeichnung zu großer Correctheit gelangte.
Lithographiert kennen wir von ihm:
Maria mit dem Kinde vor zwei musicirenden Engeln umgeben, halbe Figur. F. Nadorp inv. et lithogr. , fol.
Dieselbe Darstellung in Holzschnittmanier, dunkler Grund und weiß gehöht.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/