Mytens, Aaart, Historienmaler von Brüssel , der ältere Künstler dieser Familie. Wir wissen durch C. van Manider, dass Aart die meiste Zeit in Italien verlebt habe. Er kam jung in jenes Land, und fand zu Neapel an einem gewissen Cornel Pijp den ersten Meister. Hierauf ging Mytens nach Rom , wo sich Antoni Sant- voort und Hans Speeckaart seiner annahmen, und wie sehr es ihm um seine Ausbildung zu tun war, beweist auch der Um- stand, dass er die Gehängten heimlich von dem Galgen holte, um daran die Anatomie zu studiren. Fiorillo glaubt daher, Salvator Rosa spiele in der Satyre auf die Malerei auf diesen Mytens an, wenn er sagt: „Fa da forca la casa; e tu da baia.“ Kurz, Mytens
hört zu den vorzüglichsten, damals lebenden, holländischen Künstlern, und seine Bilder wurden in Italien sehr gesucht. Nach dem Tode meiner Erua kehrte er nach Brüssel zurück, blieb aber da nicht lange, weil mittlerweile zu Neapel sein ehemaliger Meister
Nagler's Künstler - Lex. Bd. X; yn — 7
- Pijp geitorben war, dessen Wittwe er jetzt heirathete. Mytens malte von dieser Zeit an in Neapel mehrere geschätzte Bilder, auch zu Abruzzo, zu Aquila und in Rom hinterliess er solche, und in
‚ Jetzterer Stadt. ereilte ihn der Tod. C. v. Mander preist be- sonders eine Dernenkrönung. R. Sadeler stach nach ihm das Bild der Mutter, welche dem göttlichen Kinde die Brust reicht,
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