Myrson, Toreut

Myrson, Toreut, der zur Zeit der höchsten Kunstblüthe Griechenlands lebte, um Ol. 105, nach O. Müller um Ol. 84 — 04, nach Sillig 14 — 306 v. Chr. Mys wurde zu den ausgezeichnetsten Künstlern gezählt, desswegen wurde ihm nach Phydias Tod aufgetragen, den Schield der colossalen Athena Promachos, zwischen den Propi- läen und dem Parthenon stehend, mit Werken der Toreutik zu verzieren, worunter sich die Kentauromachie nach Parrhasios Zeich- nungen besonders auszeichnete. Athenäus rühmt einen silbernen Becher, auf welchem die Eroberung Ilions dargestellt war, eben- falls nach Parrhasios Zeichnung. Solcher Gefäße, Scyphi Himerici genannt, fertigte Mys wahrscheinlich viele, denn das Alterthum liebte sie, und noch in späterer römischer und griechischer Zeit wurden sie bei Gastmählern als Lustjuwelen angesehen. Plinius erwähnt ebenfalls Bildwerke von Mys, nämlich eines Silen und einiger Liebesgötter im Tempel der Minerva Lindia auf Rhodus. Properz, Martial und Statius verkünden ebenfalls seinen

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