Muxel, Johann Nepomuk

Muxel, Johann Nepomuk, Historienmaler und Kupferstecher , wurde 1790 geboren, und anfangs wollte er sich der Theologie widmen, bis ihn seine Eltern in Folge der zu Anfang unsers Jahrhunderts herrschenden Wirren in geistlichen Dingen zur bildenden Kunst bestimmten. Die Anfangsgründe lehrte ihn sein Vater Joseph, im Jahre 1805 trat er aber in die Schule des Direktors von Mannlich, und verblieb da, bis endlich König Maximilian 1800 durch P. v. Langer eine neue Akademie der bildenden Künste gründete. Muxel war einer der vier ersten Eleven, und so erhielt er die zweite Pension von 150 fl. jährlich. Bei der später erfolgten Errichtung des adeligen Fräuleininstitutes in München wurde er als Zeichnungslehrer angenommen, und nebenbei besuchte er noch immer die Akademie, bis ihn endlich ein Zerwürfniss zwischen Direktor v. Langer und ihm wieder in v. Mannlich's Schule führte. Letzterer wollte es bei dem Könige vermitteln, dass Muxel auf Staatskosten seine Studien in Italien fortsetzen dürfe, starb aber noch ehe sein Plan reif wurde.

Im Jahre 1815 ernannte ihn Prinz Eugen, Herzog von Leuchtenberg, zum Zeichnungslehrer seiner Prinzen und Prinzessinnen, und ein Jahr später vertraute ihm die Herzögin die Aufsicht

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_qsM-AAAAcAAJ_2/