Mussini, Cesare

Mussini, Cesare, Historienmaler zu Florenz , wurde um 1797 zu Berlin geboren, und als er in dieser Stadt mit den Anfangsgrün- den vertraut gemacht hatte, besuchte der Künstler Italien , wo er eine bleibende Stätte fand. Nachdem er nämlich die verschiedenen Meisterwerke der Malerei , die sich ihm an verschie- denen Orten jenes Landes darboten, studirt, und durch mehrere eigene Bilder seine Tüchtigkeit erprobt hatte, ernannte ihn der Grossherzog von Toscana zum Hofmaler und zum Professor an der Akademie der Künste in Florenz.

Mussini malt historische Darstellungen aus der ältern und neue- ren Geschichte, öfter solche aus der mittelalterlichen Zeit Italiens, und aus dem Gebiete der Romantik u. s. w. Zu den bedeutend- sten Werken seiner Hand gehört neben andern Atala’s Tod, wel- cher 1830 auf der florentinischen Kunstausstellung zu sehen war, und im Kunstblatte desselben Jahres gewürdiget wurde. Der Künst- ler bewies hier Talent zum Historienmaler, der in Gruppinng und Contrast Gutes leistet. Atala’s Lage ist schön und natürlich, auf Chactäs Gesicht malt sich aber die Verzweiflung eines Misse- thäters. Zu jener Zeit brachte Mussini auch das artige Costüm- und Charakterbild eines Banditen zur Ausstellung. In einem Pri- vathause zu Florenz — in welchem, wissen wir nicht — sind Frescobilder von Mussini, und ein grosses Oeldemälde, welches die Verschwörung der Pozzi vorstellt. Erstere sind 1834 vollendet,

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