Moyá Pedro de, — Moyaert, Claas.
chen und andern Orten aufgestellten Kunstwerke zubrachte und zeichnete, so dass der Maler, immer über den Soldaten die Ober- hand gewann. Besonders waren es die Werke van Dyck’s, die ihn anzogen, und im Jahre 1641 ging er nach London , wo sich da- mals van Dyck aufhielt. Letzterer nahm ihn freundlich auf, starb aber schon nach sechs Monaten, was unsern Künstler so schmerzlich berührte, dass er bald darauf nach Sevilla zurückkehrte. In der Folge liess er sich in Granada nieder, wo man seine vorzüglichsten Arbeiten sieht, wie die Madonna mit dem Kinde und einem Bi- schofe; auf den Knien in der Kathedrale, Darstellungen aus dem Leben des heil. Johannes de Mata bei den Trinitariern; St. Aly mit der heiligen Jungfrau anruft, bei den Augustinern; eine Geburt Christi bei den Barfüssermönchen; u. s. w. Seine Werke waren zahlreich, heiligen und profanen Inhalts, sie sind aber, wie dies bei vielen spanischen Meistern ist, nicht selten styllos, doch voll Leben und Ausdruck. Er bildete auch Schüler, unter welchen Juan de Sevilla, der vorzüglichste war. Auch auf Murillo hatte er Einfluss. Angeregt durch Don Pedro verließ dieser in Sevilla die Schule, worauf er in Madrid bald zu Ruhm gelangte. Moya errichtete in seinem Hause eine kleine Akademie, in welcher seine Schüler den Studien oblagen.
Moyá, s. auch Moja. K. von Har N. Z. 63
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