Moucheron, Frederik de

Moucheron, Frederik de, Landschaftsmaler , wurde 1632 oder 1633 (nicht 1663, wie Fiorillo angibt) zu Emden geboren, und da er schon in früher Jugend Liebe zur Kunst offenbarte, so wurde er dem J. Asselyn in die Lehre gegeben. Hierauf begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Paris , und endlich liess er sich in Amsterdam nieder, wo seine Bilder grossen Beifall fanden, obgleich sie nicht zu den Werken ersten Ranges zu zählen sind. Dr. Waagen (Kunst und Künstler 111.-624) sagt, Moucheron stehe dem

Asselyn an Naturgefühl und Impasto weit nach, er habe nur des- sen kalten Ton noch übertrieben, Descamps II. 478 dagegen rühmt seine Lüfte als schön und abwechselnd, und dann bemerkt man noch, dass der Künstler in den meisten Bildern Wasser angebracht habe, worin sich Gegenstände spiegeln. A. van de Velde, und manchmal auch Berghem, malten ihm Figuren und Tiere in seine Landschaften. Letzteres ist mit dem Bilde der k. Pinakothek zu München der Fall. Man sieht da hohe Bäume, die sich im Was- ser spiegeln, Figuren und Tiere. Im Jahre 1686 starb der Künst- ler, angesehen und reich.

J. B. Racine stach nach ihm „Jauche d’eau“, eine schöne Land- schaft aus der Gallerie Orleans, und für das Werk derselben.

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