Most, August Ludwig, Genremaler von Stettin , wurde geboren, und mit den Anfangsgründen der Kunst vertraut, begab er sich 1825 nach Berlin, um unter Leitung des Professors Lenferich seine Studien fortzusetzen. Er that dieses mit dem glücklichsten Erfolge, und da seinem glücklichen Talente auch gewissenhafter Fleiss zu Hülfe kam, so konnte er bald Erfreuliches leisten. Seine Bilder fanden auf den Kunstausstellungen zu Berlin und anderwärts verdienten Beifall, da seine gemüthlichen Genrebilder jeden Beschauer erfreuen. Es spricht aus ihnen scharfe Individualisirung, treuherzige Wahrheit und ein reines Gefühl für Auffassung gemuthlicher Zustände. Seine Compositionen sind im schönsten inneren Zusammenhange, und das Ganze ist nett und sorgfältig behandelt. Die Färbung nahm an Wärme und Kraft immer mehr zu. Seine Sonntagsfrühe gehörte zu den besten Bildern der Ausstellung von 1834. Das Dorfwirthshaus stellte er z. B. mehrmalen mit ungemeiner Geschicklichkeit dar, doch weiß Most seine Gruppen auch im Freien auf das fröhlichste und reichste zu placiren. An diese Bilder reihen sich mehrere andere, denn der Künstler liegt mit aller Liebe seiner Kunst ob. Mehrere seiner Gemälde stellen Scenen aus Pommern dar, da A. L. Most in jenem Lande, in seiner Geburtsstadt, lebt. Durch den pommerschen Kunstverein kamen mehrere seiner Werke zur Verloosung.
Das Bild des kleinen Postillons hat Remy lithographirt. In der Bilderchronik des sächsischen Kunstvereines 1833 ist eines seiner Gemälde von ihm radirt.
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