Mosler, Carl

Mosler, Carl, Historienmaler von Coblenz , und Professor an der
Akademie der Künste in Düsseldorf , genoss den ersten Unterricht
in Cöln , wo damals die Gebrüder Boisserée durch ihre berühmte
Sammlung von Werken älterer deutscher Kunst ein neues Streben
unter den Künstlern hervorriefen. Mosler zeichnete mehreres
nach Gemälden niederrheinischer Meister des 15. Jahrhunderts, und
auch in eigener Composition suchte er bald auszusprechen, was
er durch sein Studium gewonnen. Noch größere Fortschritte
machte er in München , wo er an der königl. Akademie um 1814
unter P. v. Langer eifrige Studien machte, und nach seiner Rück-
kehr ins Vaterland wurde er zum Professor an der Akademie in
Düsseldorf ernannt. Er war einer derjenigen, die 1810 zur Wie-
derbelebung der Düsseldorfer Akademie beitrugen. Unter seiner
Leitung stand im Sommer die ganze Anstalt, da P. v. Cornelius
in jener Jahreszeit mit seinen umfassenden Frescomalereien der
k. Glyptothek in München beschäftigt war, und als jener berühmte
Meister 1825 die Direktion abgab, wurde Professor Mosler vorläufig
damit beauftragt. Er versah diese Stelle, bis 1827 der jetztlebende
Direktor W. Schadow die Anstalt zu neuem Ruhme führte.

Mosler gab 1813 eine gut gewählte Sammlung kölnischer Ge-
mälde in Zeichnung heraus, die bei Wenner in Frankfurt a. M.
erschienen. Einige derselben sind in Schlegel’s deutschem Museum
. IV, S. 205. beschrieben.

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