Morland, Georg Heinrich, Maler zu London , wurde um 1738 geboren, und London war der Schauplatz seiner Thätigkeit. Er hat da mit seinen Genrebildern großen Beifall, so dass mehrere derselben gestochen wurden, meistens in Mezzotinto ; Nur ist zu bemerken, dass die Bilder dieses Künstlers und seines Sohnes nicht immer genau geschieden sind. Ob auch Samuel Morland, ein ge- schickter Künstler und Mathematiker , den Carl II. seiner Ver- dienste wegen zum Ritter schlug, ebenfalls im Genre des Unsere- gen malt habe, ist uns unbekannt, und wir berühren daher nur die ache im Vorheigehen, G. H. Morland arbeitete noch 1789, und im folgenden Decennium starb er.
J. Watson stach nach ihm: The pretty ballad singer, 1760; the fair nun unmasked, 1700; — Ph. Dowe; The oyster woman; La- dys maid soa ing linnen; ein schlafendes Mädchen, welches ein junger Mensch mit einem Faden unter der Nase kitzelt, ein sehr schönes Nachtstück; The kat catcher; die Tauben; The letter woman, meistens hübsche Blätter; — J. R. Smith: James Brads- haw, Ingham: Foster; Keating: die Bauernamme; das Knaben- Exercitium; — T.: Gangain: die Freude des Wiedersehens; das Mäd- chen von Livingstone und Luisa etc. Nach seiner Composition sind nur die älteren, mit G. Morland bezeichneten, Blätter gesto- chen, die späteren sind wahrscheinlich alle von dem folgenden Künst- ler erfunden, da jener den Vater sowohl an Kunst als Ausschwei- fung übertraf. Indessen wurde auch der Vater seiner Kunst wegen geschätzt.
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