Moritz, Ferdinand Wilhelm, Bildniss- und Genremaler von Neuchatel, der jüngere dieses Namens, wurde um 1805 geboren, und da er schon frühe Liebe zur zeichnenden Kunst verrieth, so suchte der Vater das junge Talent zu leiten. Moritz jun. machte bald die erfreulichsten Fortschritte. Zuletzt ging er zur weiteren Ausbildung nach Italien , um die Scenerie, die Monumente und die Bewohner jenes Landes kennen zu lernen, und daher erinnern manche seiner Gemälde an den klassischen Boden Italiens. Er zeichnete daselbst interessante Ansichten, architektonische Monumente, Volkszenen in Öl und Aquarell. Auch im historischen Genre leistete der Künstler Gutes. Im Jahre 1834 malte er den Marchese Capponi im Palaste des Podesta, ein schönes Ölbild. Andere Bilder der späteren Zeit stellen äussere und innere Ansichten von Bauwerken u. s. w. dar. An diese Werke schliessen sich wohlgleichende und gut gemalte Bildnisse, so wie denn Moritz in technischer Hinsicht grosse Fertigkeit erlangt hat.
Die Souvenirs de l’Italie, Paris 1835, und 3%, sind nach Zeichnungen von Moritz, Lory, Remond u. a. gestochen, Aquatinta-Blätter von Vogel, Salathe, Falkeisen etc., gr. 4.
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