Morgenstern, Christian Ernst Bernhard, berühmter Landschaftsmaler , wurde 1805 zu Hamburg geboren, aber erst von 1824 an erhielt er regelmäßigen artistischen Unterricht. Bis zu jenem Jahre begleitete er den Besitzer eines Panorama , Cornelius Suhr, auf seinen Reisen; endlich aber fing er an, unter Leitung des Professors Suhr in Hamburg, sich mit Ernst der Kunst zu widmen. Nach einiger Zeit kam er zu gleichem Zwecke zu Siegfried Bendixen, und unter Leitung dieses geschickten Künstlers hatte Morgenstern in kurzer Zeit bedeutende Fortschritte gemacht, so dass er schon 1827 seinen eigenen Kräften vertrauen konnte. Er trat damals eine Reise nach Norwegen an, um landschaftliche Studien zu machen, brachte den Winter in Copenhagen zu, wo er mehrere Bilder malte, bis er Ende wieder nach Hamburg sich begab, und von hier aus reiste der Künstler 1829 nach München. Da besuchte er anfangs die Akademie der Künste, doch bald zählte man ihn zu den selbstständigen Malern jener an Kunst und Künstlern reichen Stadt. Von München aus unternahm Morgenstern Reisen nach dem Elsass , nach Frankreich , in die Schweiz und nach Italien ; der Hauptpunkt seines Strebens blieb aber seit dieser Zeit die Hauptstadt Bayerns. Hier führte er bedeutende Werke aus, die überhaupt zu den ausgezeichnetsten Leistungen der neuern Landschaftsmalerei gehören. Sie sind eine Zierde jeder Sammlung, und so konnte es nicht fehlen, dass selbst die höchsten Personen nach seinen Bildern trachteten. König Ludwig von Bayern besitzt eine grosse, ausgezeichnete Landschaft, von der dieser kunstliebende Fürst seiner Sammlung von Meisterwerken der neuern Kunst
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