Morgenstern, Carl. — Morghen, Raffaello, Cav. 469
einverleibte. Andere Gemälde dieses Künstlers gingen durch die Verlosungen der Kunstvereine in den Privatbesitz über, und jeder Besitzer rechnet solchen Gewinn zu den glücklichen. Seine Land- schaften sind großartig, von treuer, inniger Naturwahrheit, bei einer bis ins Kleinste gehenden, sorgfältigen Behandlung. Er weiß die Natur in ihrer vollen Bedeutung zu fassen, ihre Geheimnisse sind ihm aufgeschlossen, und bei Erfassung ihrer Erscheinungen geht er mit größter Sicherheit zu Werk. Morgenstern brachte seiner Landschaften wegen nicht weit zu gehen, sein Auge findet überall, wo er stille steht, interessanten Stoff zur Darstellung.
Sein ausgezeichnetes Bild des Rheinfalles bei Schaffhausen ist im zweiten Heft von F. Hohe’s Prachtwerk: Neue Malerwerke aus München , (1830) lithographiert. Von ihm selbst auf Stein ge- zeichnet wird ein anderes Blatt in dem nicht minder glänzenden Münchner Album, von H. Kohler und C. in München, 1841–40.
Dann hat Morgenstern auch in Kupfer radirt. Eine Probe dieser Kunst ist im Album deutscher Künstler in Original-Radierungen, von mehreren Künstlern herausgegeben, und den Künstlern und Kunstfreunden gewidmet von F. A. Julius Buddeus. Düsseldorf 1839 S.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_AY_rAAAAMAAJ/