Morava, Mathias, Maler und Radierer aus Polen , der um 1650 blühte. Er malte Historien, und ähnlichem Inhalts hat er auch Blätter in breiter Manier radirt. Dieses sind die einzigen aber seltenen Zeugen, die wir über ihn beibringen können. In der Sammlung des Grafen Sternberg-Manderscheid waren folgende:
Der gegeisselte Christus an der Säule liegend, rechts steht:
Christus im Grabe von einem Engel beweint; Unten be- zeichnet: M. M. qu. 8.
Maria nimmt das Tuch vom Leichnam Jesu, qu. 8;
Die Marter des heil. Bartholomäus, unten: Tu mihi Zymora- tic tibi Bartholomaeus imago est etc. Mathias Morava Polon. Pictor inv. et fecit . gr. fol. Sehr selten.
Die heil. Jungfrau mit der Rechten das Kind haltend, dem Johannes Jinks einen Vogel reicht, nach Guido Reni und L. Loli’s Radierung, von der Gegenseite gefertigt. M. Morava in 2 P. fecit. Oval 8. — Nr. 5 von Loli’s Werk.
— Monl’l, MauhiaS; Öäll‘ißtiph und Zeichner, schrieb um 1676 eine Bibel, und versierte sie mit Zeichnungen. Der Codex, wird im
Kloster Monte Oliveto zu Neapel aufbewahrt. Füssly scheint diesen Moravius mit obigem Künstler für eine Person zu halten, was durchaus nicht der Fall sein kann.
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