Moore, James

Moore, James, Landschaftsmaler von Edinburgh , bildete sich in Italien , und verlebte auch in Rom den schönsten Teil seines Lebens. Seiner wird in Goethe’s Winckelmann mit Ruhm gedacht, als eines denkenden, mit schönem Geist und Talent begabten Künstlers. Dann, heisst es weiter, Moore habe die Natur geliebt, dieselbe studiert und nachgeahmt, so wie Claude Lorrain es gethan, den er jedoch nicht erreichte. Seine Werke seien nicht bloss Abschatten der Wirklichkeit, die meisten hätten das entschiedene Verdienst eines gedachten Inhalts; ja öfter ließe ihnen sogar eine wirklich poetische Idee zum Grunde. Dann heisst es wieder, Bäume und Vorgründe seien ihm zwar weniger gelungen, als seinem Zeitgenossen Hackert, dafür habe Moore ein milderes, duftigeres Colorit, und im Allgemeinen mehr Übereinstimmung. Der Prinz von Borghese war in Rom sein besonderer Gönner, Moore verschönerte ihm seine Villa und seinen Garten; er war es überhaupt, der zuerst in Rom die englische Gartenanlage lehrte. In der florentinischen Gallerie ist sein Bildnis, wie er in einer waldigen Landschaft unter einem Baume sitzt.

Dieser Künstler starb zu Rom 1792. S. auch den vorhergehenden Artikel a.

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