Moons y — Lindw1«g‘»„Franz, Historien- und Genremaler, wurde 1760 „ gu Antwerpen geboren, und die Anfänge der Kunst erlernte er unter Leitung des A. Quertemont. Im Jahre 1792 erhielt er die erste Medaille der Akademie seiner Vaterstadt, worauf der Künst- ler nach Düsseldorf sich begab, um die Werke der vorzüglichsten älteren Meister zu studieren, und nach seiner Rückkehr wurde ihm in Antwerpen eine akademische Lehrstelle übertragen. Im Jahre 1808 ging Moons nach Dresden , um die Kunstschätze jener Stadt kennen zu lernen; Moons blieb bis 1805 in Dresden, während welcher Zeit er mehrere Werke ausführte, bis er endlich nach St. Petersburg sich begab, von wo aus der Künstler wieder nach Ant- werpen zurückkehrte. Hier überreichte ihm jetzt die Akademie das Aufnahmestudium, und 1820 wurde er auch Mitglied der Gesellschaft zur Anerkennung der schönen Künste. Hierauf ging er nach Italien , besuchte die vorzüglichsten Städte jenes Landes, und kehrte 1823 durch die Schweiz über München und Stuttgart zurück. Von dieser Zeit an blieb er grösstentheils in Antwerpen . Seine Werke sind zahlreich, grösstentheils historischen Inhalts, und in verschie- denen Sammlungen zerstreut. Sie haben viele Verdienste, entgegen aber teilweise auch dem Tadel nicht. Seine späteren Werke sind von klarer Zeichnung, frei von den früheren Härten, und wärmer coloriert, als die früheren. Er malte nebenbei auch ähnliche Bildnisse. Sein eigenes Bildnis, 1812 von C. Vogel zu St. Peters- burg gezeichnet, ist in der Portraitsammlung des erwähnten Pro- fessors und Höfmalers C. Vogel zu Dresden. Der Künstler heißt
im gedruckten Cataloge jener Bildnisge Louis Moons.
M'D°“'‚ E. y Historienmaler zu Antwerpen, ein Künstler unsers Jahr- hunderts, dessen wir mit Beifall erwähnt fanden. Wir wissen nicht, ob er mit dem Obigen vielleicht eine Person, oder der
Sohn desselben sei.
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