Montereau, Pierre de

Montereau , Pierre de, Architekt von Montereau, der im 13. Jahr-

hunderte in Paris seinen Ruhm gründete. Er stand im Dienste

Ludwig IX. von Frankreich , und diesen König begleitete er 1248

auf seiner Reise nach Syrien . Er leitete bei dieser Gelegenheit die

vom Könige unternommenen Befestigungen, zeichnete mehrere Kir-

chen und Kapellen, und einige derselben ahmte er nach seiner

. 4254 erfolgten Rückkehr bei ’nenen Bauten nach. Er baute die

heil. Capelle im Parlamentshofe zu Paris , die Capelle des Schlos-

ses Vincennes, und die Abtey Poissy, die reich verziert war, und mit

in assiatischem Geschmacke gemalten Fenstern und mit Mosaiken

rangte, Man bewunderte dieses Gebäude, es hat aber der modernen

architektur weichen müssen. In der Nouvelles des arts I. 44 heisst

es, dass selbes an einen Künstler verkauft wurde, der es — hor-

ribile dictu — einreissen liess, ohne Jemanden um Erlaubniss zu

fragen. Im Kloster St. Germain - des - Pres baute er die Capelle U,

L. F., das Capitel, den Speisesaal und das Dormitorium. Auch

das Refectorium des Klosters St. Martin - des - Champs wurde nach-

seiner Zeichnung erbaut,

Die Werke dieses Künstlers zeigen im Vergleich mit den Wer-

ken, welche vor 1245 in Deutschland entstanden, viel grössere

Leichtigkeit in der Construktion, und wirklich Zartheit in den

durchbrochenen Verzierungen, welche nur nach dem Maassstabe

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