Montagna, Marco Tullio: — Montagnana, Jacobus. 415
mit dem Namen des Künstlers, stellt die Madonna auf dem Throne
mit Heiligen dar, und das zweite die Krönung Maria’s mit St. Petrus
und Paulus, Minder bedeutend ist ein Bild der von Engeln empor- getragenen Magdalena,
Ticozzi behauptet, dass der Bruder Benedetto wenig eigene
Bilder gemalt, sondern meistens mit Bartolomeo gearbeitet habe,
in eigenen Werken soll er weit unter dem Verdienste seines Bru-
ders sein. Wann nun dieses sich so verhält, so gehören die
besserem, mit Benedetto Montagna bezeichneten Bilder, dem älteren
Künstler dieses Namens zu, der Kupferstecher-und Zeichner, und
der jüngere erscheint demnach nur als Gehülfe des Bartolomeo, der
in eigenen Werken sein Vorbild war; Von Bartolomeo finden sich
aber in Italien noch mehrere schätzbare Werke; die aber noch in
etwas an den alten Stil erinnern, und selbst das Gold soll er noch
theilweise angewendet haben; Zu seinen Hauptwerken zählt Lanzi
in S. Michele und S. Rocpo zu Vicenze; Im Seminarib zu
Vicenza findet sich ebenfalls ein Gemälde Bartolomeo’s — er
wenn er den Inhalt keines derelben. Bei der Tafel in S. Michele
bemerkt dieser Schriftsteller auch, dass Montagna ebenfalls in der
Architektur sehr wohl erfahren war. In der Kathedrale zu Vicenza
zählt Dr. Förster (Reisehandbuch S. 780.) die Bilder, der Madonna
auf dem Throne mit Heiligen, und der Anbetung des Christuskin-
des auf. In S. Nazario e Celso zu Verona . nennt Förster vier Ge-
mälde im Chöre, und in der Capella di Biagio daselbst sind die
Fresken aus dem Leben des Heiligen Bartolomeo’s und des Falcone-
Netto, Werk.
Vasari behauptet, Montagna habe immer in Venedig
gearbeitet, was sich nach obiger Angabe von selbst wiederlegt.
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