Montagna, Benedetto

Montagna, Benedetto,

„Fiocht. Eine ihrer Frauen steht in Mitte des Blattes, rechts sieht man zwei Kühe vom Rücken, und in der Ferne sind

auf der Insel zwei Schlösser. In der Mitte oben steht der volle Name des Künstlers. H. 6 Z., 6 L., Br. 4 Z. 8 L.

Vulkan sitzend, mit dem Hammer über dem Ambos, hört auf Apollo, der rechts mit dem Lorbeer auf dem Haupte, von Amor begleitet, dasteht. Im Grunde ist ein Hof und die Schmiede. In der Mitte oben ist der volle Name. H. 6 Z.

Orpheus bezaubert mit seiner Violine die wilden Thiere. Der Löwe und einige andere Thiere zur Linken, horchen

ihm ruhig zu. Links in der Ferne steht ein Haus in

Flammen. H. 6 Z. 7 L., Br. 7 Z. 2 L.

Der auf dem Boden knieende Krieger, mit der Schärpe in der Linken. Links unten B. M. H. 3 Z. 7 L., Br. 2 Z. 8 L.

Der junge Hirte flötend, mit einem Knie auf dem Boden, nach links gewendet, wo bei den Bäumen seine Heerde ist. Rechts im Grunde ist ein altes Gebäude. Das Zeichen B. M. in der Mitte unten. H. 3 Z. 9 L., Br. 2 Z. 10 L.

Es gibt eine sehr gute alte Copie von der Gegenseite, und ohne Zeichen. H. 3 Z. 11 L., Br. 2 Z. 11 L.

Ein junger Mann gebunden am Felsen sitzend, wo sich links ein schöner Palmbaum ausbreitet. Links unten sind die Buchstaben B. M. H. 4 Z. 2 L., Br. 2 Z. 10 L.

Auf späteren Abdrücken liest man: Guidotti für links unten.

Die Familie an der Fontaine . In Mitte des Blattes sitzt eine antik gekleidete Frau auf dem Boden, rechts ist ein nacktes Kind, und hinter dem Weibe ein wilder Mann mit einem Jungen Stocke. Links ist die Fontaine. Im Grunde sind einige Gebäude, rechts unten sieht man die Buchstaben B. M. H. 5 Z. 5 L., Br. 3 Z. 0 L.

Der Bauer mit seinem Weibe im Streite. Sie fasst ihn bei der Mütze, und der Bauer greift nach dem Korfutz. Zwi- chen Beiden ist das Kind mit dem kleinen Bäl. Unter dem linken Fusse des Mannes sind die Buchstaben B. M. H. 5 Z. 6 L., Br. 5 Z. 3 L.

Die zwei Musikanten. Ein junger Mann mit der Violine in Mitte des Blattes spricht mit einem alten Bauer, der den Dudelsack spielt. Im Grunde sind Gebäude auf einem Hügel. Links oben: BENEDETO MONTAGNA. H. 6 Z., Br. 4 Z. 2 L.

Das Pferd mit dem Zaume, ohne Sattel, nach rechts gewen- det. Der Lanzenknecht daneben ist ganz gewaffnet, mit einer Hellebarde über die Schulter gelegt. Im Grunde ver- fallenes Mauerwerk. Links unten die Buchstaben B. M. H. 6 Z. 1 L., Br. 4 Z. 4 L. Copie des kleinen Pferdes von Dürer, Nr. 97.

Ein nackter junger Mann mit einem Pfeile in der Rechten, und einem Gewandstück in der Linkeren. Rechts gegen den Grund zu hängt am Aste des Baumstammes der Bogen. Links oben ist das Täfelchen mit dem Namen des Künstlers. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z. 5 L. S. auch Nr. 5.

Anhang. von Blätter, welche Bartsch nicht kannte.

  1. Das Jesuskind in der Krippe, Ochs und Esel daneben. Maria kniet mit gefalteten Händen und Joseph steht hinter einem in Anbetung knieenden Engel. Neben der heil. Jungfrau kniet St. Catharina mit dem Kranz, und zwischen beiden ein Mönch mit dem Kreuze. Im Hintergrunde sieht man die Verkündigung der Engel an die Hirten, mit dem Namen des Künstlers. H. 6 Z. 1 L., Br. 5 Z. 5 L.

  2. Die Ruhe der heil. Familie auf der Flucht in Ägypten. Maria sitzt am Ufer eines Flusses, oben ist der Name des Künstlers. H. 7 Z. 9 L., Br. 5 Z. 5 L. Dieses Blatt wird im Cabinet Pignon Dijonval angezeigt, und da heißt es nämlich, dass die Matte von einem modernen Künstler retouchirt wurde. D 8

  3. Christus stehend auf einer Erhöhung, im Hintergrunde Jeru- salem. Er hält in der Rechten eine Fahne und in der Linken eine Bandrolle. H. 10 Z. 5 L., Br. 8 Z. 1 L. Das Blatt mit diesem auferstandenen Christus ist eines der schönsten des Meisters. Es ist wahrscheinlich dasjenige, von welchem Dr. Waagen sagt, dass Christus von viel Adel, ganz in der Art des G. Bellini sei. Auch Zani erwähnt eines aufer- standenen Christus. 00 da %o m 8

  4. Die heil. Catharina, mit dem Palmzweige in der Rechten, und das Buch in der Linken, in einer Landschaft. Am Sockel steht: BENEDETTO MONTAGNA. H. 6 Z. 3 L., Br. 5 Z. 8 L. Dieses ist wohl jenes Blatt, von welchem Dr. Waagen sagt, dass es von grösster Schönheit sei. Er sah im Pariser Kupferstich-Cabinet einen Abdruck. Im Cataloge des Cabi- netes Malaspina wird einer Marter der heil. Catharina ge- dacht, wohl eine andere Darstellung, da 04

  5. Die Geburt Christi, Copie von Dürer’s Stich von 1504. Die Madonna betet knieend in der Vorhalle eines beschädigten Gebäudes, welches die rechte Seite des Blattes einnimmt, da Montagna dasselbe von der Gegenseite copirte. Das Kind liegt vor ihr auf einem Blocke, im Hintergrunde ist ein alter Hirte auf den Knien, und hinter ihm der Stall mit den Thieren. Joseph füllt am Brunnen im Hofe den Krug, und durch ein verfallenes Thor sieht man den verkündenden Engel. H. 6 Z. 11 L., Br. 4 Z. 4 L.

  6. Christus zeigt seine Wundmahle, in Mitte des Blattes am Stamme des Kreuzes stehend. Er ist nackt; das Kleid, die Würfel, der Schwamm, die Ruthe, und auch ein Todten- kopf liegen zu seinen Füssen. In der Mitte unten ist das Zeichen B. M. H. 4 Z. 2 L., Br. 2 Z. 2 L. Copie nach Dürer. Nr. 20.

Salvator Mundi, von Brulliot dem Montagna beigelegt, ohne nähere Angabe.

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