Monnot, Pierre, Bildhauer von Besançon , erlernte die Anfangs- gründe der Kunst von seinem Vater Etienne Monnot, kam dann zu du Bois und ging endlich zu weiterer Ausbildung nach Rom . Hier fertigte er die colossalen Statuen der Apostelfürsten im Late- ran, später aber begab er sich nach Cassel , wo das sogenannte Marmorbad das grösste und prächtigste Werk dieses Künstlers ist. Er verzierte es reichlich mit Statuen und Basreliefs, und unter den erstern heben die Verfasser der Schrift: Winchelmann und sein Jahrhundert, diejenige besonders hervor, welche den Charak- ter eines Fauns hat. Sie ist fleissig behandelt, hat hübsche For- men, woran jedoch der akademische Styl sich spüren lässt, und die Composition der Basreliefs schmeckt durchaus ein wenig nach der galanten französischen Manier, die wir an den Bildern des Bon Boulogne, des Coypel und anderer seiner Zeitgenossen er- kennen. Später ging Monnot wieder nach Rom, und da starb er 1733 im 70 Jahre.
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