Moni, Johann, Maler und Formschneider von Lyon , wurde um 1540 geboren, wie Malpe angibt und Papillon sagt, dass er einige Werke des Petit Bernard copirt, und nach eigener Erfindung Stöcke zu einem Bibelwerke geschnitten habe.
Damit ist indessen noch nichts ins Klare gebracht, was aber den deutschen Chalkolegen auch nicht gelungen ist. Man legt ihm nach Malpe und Christ ein aus I. M. mit dem Handelszeichen darüber, gebildetes Monogramm bei, so wie die Initialen I. M., welche sich auf Blättern einer Bibel finden sollen, 3 Voll. und . Paris chez Jacques du Puys libraire Jure, à la Samaritaine, fol. Brulliot fand ein, dem von Christ und Malpe beigebrachten, ähnliches Zeichen auf einem Holzschnitte, welcher den heil. Petrus vorstellt, stehend im langen Gewande mit dem Schlüssel in der einen, und das Buch in der andern Hand. Links oben steht: SANCTE, und rechts: PETRE. H.9 Z. 10 L., Br. 4 Z. 7 L. Brulliot glaubt, dass dieses Blatt zu einer Folge von Aposteln gehöre, und dass dieses vielleicht von J. Moni sei. Malpe sagt, dass Moni auch Vignetten gefertiget habe, die mit den Initialen I, M. oder mit dem Monogramm versehen sind.
Mit Jean Mounier darf dieser Künstler nicht verwechselt werden,
Monico, del Kole d’Ora s. Cibo. Ticozzo schreibt Monico: statt
Monaco.
Monier s. Monnier.
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