Mona oder Monna, Moni

Mona oder Monna, Moni, Monio, Domenico, Maler von
Ferrara , hatte mehrere Lebenswege versucht, als Mönch, Geistlicher,
Arzt , Sachwalter, blieb aber endlich bei der Mälerei, wozu er, nach
Lanzi’s Behauptung, eine fruchtbare, heisse Phantasie, schnelle
Hand und gelehrte Bildung mitbrachte. Von Bastaruolo unter-
richtet hielt er sich bald für einen Maler, und stellte seine Bilder
auf Leinwand öffentlich aus. Da er aber, fährt Lanzi fort, im
Technischen noch nicht gründlich fest, in Köpfen eintönig, in
Falten hart, in Figuren unfertig war, so genügte er einer Stadt
nicht, welche, auf jedem Tritte das Beste und Gute zu sehen gewohnt,
ihren Blick für Malerei so gebildet hatte, dass sie schon Mittel-
mässiges nicht leiden konnte, geschweige denn Schlechtes. Mona
legte sich also eifriger auf die Kunst und mich wenigstens die
vorstechendsten Fehler. Von nun an war er auch gern von seinen
Mitbürgern beschäftiget; indess waren darum seine Arbeiten nicht
immer gleich beliebt. Er hat einige recht gute geliefert, wie die
beiden Geburten (Christi und Mariä) zu S. Maria in Vado, nach

Nagler’s Künstler - Lex. IX. Bd. 23

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