Mommers, Hendrick, Maler, wurde 1623 im Haag geboren, und nachdem er mit den Anfangsgründen der Kunst vertraut geworden, begab er sich zur weiteren Ausbildung nach Italien . Er findet sich einige Zeit in Rom auf, erhielt da in der Schilderbent den Bei- namen Slempop (Trunkenbold), wie Houbracken sagt, während A. van der Willigen in der Geschiedenis etc. ihn Meleager nennt, und nach- dem Mommers seine Studien vollendet hatte, begab er sich ins Vaterland zurück, wo er bis an sein erfolgtes Lebensende thätig war. Er malte Landschaften mit Figuren und Thieren, An- sichten von Strassen mit Figuren, und auch solche von Seehäfen. Seine Landschaften mit Kühen und Schafen sind sehr kräftig, nicht geringer als jene von Begijn. Die Verfasser der Geschiedenis der vaderl. Schilderkunst etc. sagen, es seien ihnen Gemälde von ita- lienischen Seehäfen bekannt, die man für Werke des J. B. Weenix halten könnte. Dann finden sich auch Zeichnungen von ihm, ita- lienische Gebäude und Ruinen vorstellend, und dann auch Gegen- stände, die er gemalt hat. Auf seinen Werken liest man die Buch- staben H. M. oder seinen Namen. Im Auslande sind sie selten. Man kennt ihn da fast nur als Meister von Brackenburg, B. van Schendel und Dierk Maas, Männer von Bedeutung.
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