Molman, Giovanni, Maler und Radierer von Savigliano, geboren 1721, gestorben . Sein Meister war C. F. Beaumont, und neben V. Blanetri, der Ruf genoss, gehörte er zu den bedeutend- sten Schülern desselben. Lanzi stellt zwischen ihm und seinem Mitschüler einen Vergleich an, und sagt da, Molinari sei wohl
ein genauerer Zeichner gewesen, in Poesie der Erfindung, Colorit und Schmelz sei er aber weit unter diesem. In der königlichen Her- berge der Tugenden (real albergo delle virtù) zu Turin ist eine schmerzenreiche Madonna, andere sind an verschiedenen Orten des Staates; darunter in der Benignusabtei ein Johannes der Täu- fer, mit der Landschaft von Cignaroli. Bei Privatleuten sah Lanzi geschichtliche Bilder und Bildnisse von ihm; auch ein damals sehr geliebt und oft copirtes Bild des Königs malte er. Lanzi be- hauptet, dass der Künstler weniger Aufsehen gemacht habe, als er verdiente, was in seinem scheuen, zurückhaltenden und be- scheidenen Wesen lag, Baron Bernazza schrieb eine Lobhymne auf ihn.
Wir haben von ihm zwei radierende Blätter, zwei große allegori- sche Thesen auf Papst Pius VI. und Clemens XIV., reich mit Figuren und Architektur geziert, Molinaro inv. del. et sc. à Roma, 3. gr. roy. fol.
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