Molman, Antonio, Maler, wurde 1665 zu Venedig geboren; und sein Vater Gio. Battista ertheilte ihm den ersten Unterricht. Hier- auf besuchte er Ant. Zanchi’s Schule, von deren Grundsätzen er sich aber in der Folge fast ganz loszog. Sein Stil ist daher nicht in allen Arbeiten gleich, und Lanzi sah in und ausser Venedig sehr bedeutende und sehr unbedeutende Bilder von ihm, zuweilen ist er ihm schön, aber kalt vorgenommen. In seiner be- sten Zeit, fährt Lanzi fort, befriedigt er mit einem gleichgedie- genen, wie anmuthigen Stil Geist und Auge, wie in der Geschichte von Oza im Corpus domini. Dieses Werk beurkundet Studium der Zeichnung und des Ausdruckes, Schönheit der Formen , Reichtum der Bekleidung, Reiz und Uebereinstimmung der Tin- ten, wie nur ein anderes jener Zeit. Die Dresdner Gallerie hat von ihm eine Psyche, die mit der brennenden Lampe den schla- fenden Amor betrachtet.
Molinari arbeitete noch . Dlabacz sagt in seinem böhmi- schen Künstlerlexicon, dass sich Molinari zu Nimburg in Böhmen niedergelassen habe.
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