Molitor, Johann Peter

Molitor, Johann Peter, Maler, auch Müller genannt, wurde 1702 in der Grafschaft Westerburg bei Coblenz geboren, und ertheilte ihm ein gewöhnlicher Maler den ersten Unterricht. Hierauf ging er nach Bonn , um sich weiter auszubilden, dann reiste er nach Berlin und Dresden , und 1734 liess er sich in Prag nieder. Hier malte er anfangs kleine Bauernstücke und Landschaften, dann aber verlegte er sich unter Leitung des W. Reiner auf die Grossmalerei in Öl und Fresco. Er legte nie Hand an ein Werk, ohne die Natur oder Gypsabgüsse zu Rathe gezogen zu haben, wodurch er sich nach Reiner vor allen berühmt machte, und allen vorgezogen wurde. Er malte auch gute Bildnisse, so wie Blumen und Früchte. Molitor malte die Kirche zu Liboch in Böhmen in Fresco aus, und das letzte Öl gemälde, welches er in Prag malte, ist der heil. Joseph Herrmann im Strahöwer Capitel. Im Jahre 1756 reiste Molitor nach Wien, und starb daselbst im folgenden Jahre.

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