Modigliana, Francesco di, Maler von Forlì, und daher auch
Franc. da Forlì genannt. Lanzi nennt ihn Schüler des Pontorma,
und einen Maler, der zwar von beschränkterem Geiste war, als L.
Agresti, der aber doch gekannt zu werden verdient. Er war für
die Bologner Schule ungleich, was Bronzino in der Florenzer,
nicht gar kräftig, nicht immer sich selbst gleich, aber reizend und
artig und wohl einer Stelle in den Malerwörterbüchern werth, wo
er bis zu Lanzi’s Zeit fehlte. In Urbino sind Arbeiten von Fran-
Giov. Batista da' Forli; eine Grablegung in S. Croce, in Öl; in St. Lucia
einige Engel auf Kalk; sehr gepriesene Werke, von gleichem Stil
‚ mit seinen besten Arbeiten zu Forlì bei den Osservanti, und zu
Rimini im Rosario. Hier hat er nach Lanzi wohl am löblichsten
gemalt. Man sieht da von ihm den aus Eden vertriebenen Adam,
die Sündfluth, den Thurm zu Babel, und ähnliche schon von
Raffael in Rom und von Agresti in Forlì bearbeitete Gegenstände,
und er übertraf, sie nachahmend, sich selbst, wie Lanzi behauptet. Vom Tode überrascht (um 1600) liess er das Werk un-
vollendet, und Arrigoni vollendete es. Von seiner Hand ist der Tod
Abels,
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