Modena, Barnaba da, Maler von Modena, ein berühmter Künstler des 14. Jahrhunderts, dessen Geschlechtsname unbekannt ist, wenn er nicht aus dem im Artikel des Thomas von Modena erwähnten Geschlechte der Borasini stammt. Gavuz verschieden ist der Barna (Barnaba) da Siena, über welchen wir nach B. v. Rumolir’s interessanten italienischen Forschungen unter Berna benachrichteten.
Barnaba war der erste, der im Piemontesischen bedeutende Arbeiten hervorbrachte und seine Vorgänger alle übertraf; G. Aella Valle setzt ihn in der Vorrede zum 2. Band der Vite de’ più eccelenti pittori etc. di Giorgio Vasari weit über Giottto. Er rühmt besonderes eine Altartafel im nördlichen Chor der Kirche des heil. Franz in der Stadt Alba, auf welcher zwei Engel ein Tuch über den Sitz der Madonna ausspannen, welche das Rind säugt. Man liest auf diesem Gemälde: Barnabas de Mutina pinxit MCCCLVII.
Die Figuren sind in einem großartigen Stile und von besseren Umrissen, als andere gleichzeitige; die Gewandung ist reich, die Falten sind härtlich, aber nicht unvorteilhaft, wie della Valle behauptet. Zwei andere Bilder lobt Morona (Pisa illustrata II, 233). Es sind dieses zwei Madonnen, von welchen die eine ursprünglich in S. Domenico, dann bei der Auflösung des Klosters St. Ju-
Modena, (Mutina) Tommaso da.
Hannes wieder neu gefunden, folgende Inschrift trägt: Barnabas de Mautina pinxit Cives et Mercatores Pisani pro salute trib.... Das andere Bild nennt Morona eines der schönsten und besterhaltenen Denkmale, ungefähr von 1200. Dies reimt sich nicht recht mit der von Della Valle bestimmten Jahrzahl des Gemäldes in Alba. Barnaba müsste unglaublich alt geworden sein, wenn er schon 1290 und noch 1357 gemalt hatte.
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