Miseron, Dionis sen.

Miseron, Dionis sen., aus der Familie der unten folgenden Mi- seroni, ein berühmter Edelsteinschneider am Hofe Rudolf II. in Prag. Die Kunst erlernte er von seinem Vater, einem Mailänder, dieser selbst aber ist dem Namen nach unbekannt. Vielleicht war es Caspar oder Hieronymus, die Vasari Misuroni nennt, und die beide in Mailand waren.

Der Eine dieser beiden Künstler könnte der Vater des Dionis seyn, der schon rühmliche Proben seines Talentes gegeben hatte. Der Kaiser schätzte seine Kunst so hoch, dass er ihn in den Freiherrnstand erhob und zum Oberaufseher der k. k. Kunst- kammer ernannte. Das Todesjahr des Künstlers ist unbekannt.

Sein Sohn Ferdinand Fuserus teilte den Vaters Ruhm, und bekleidete nach dem Tode desselben das Amt des Vaters. Sandrart spricht von diesem Künstler, bestimmt aber kein Todesjahr. In Dobrowsky’s böhm. Litteratur und in Schaller’s Beschreibung von Prag finden wir ebenfalls ihrer erwähnt.

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