Mirobogius, oder Mirobojus

Mirobogius, oder Mirobojus, ein böhmischer Steinmetz und Architekt des 10. Jahrhunderts, baute die St. Georgenkirche auf dem Schlosse zu Prag, die nach Hagek (Chron. ad. an. 013 III p. 442) 013 bis zum Gipfel gebracht wurde. Als Architekt nennt Hagek den Mirobojus, welchen der Herzog Spitignew seiner Kunst wegen sehr liebte. Hammerschmidt (Prodromus gloriae Pragenae 1723) will wissen, dass der Künstler die Kirche in zwei Jahren vollendet, und Pessina (Phosph. Sept. p. 127) behauptet, dass Mirobojus die Kirche nach dem Muster der gt. Georgenkirche in Regensburg erbaut habe. Der Herzog liess noch andere Gebäude aufführen, bei keinem wird aber Mirobojus genannt. Auch weiß man nicht, in welcher Urkunde Hagek und Cruger (Pulver, sacr. Mens. Aprilis die 23., S. 128) den Namen Mirobojus gefunden haben. Wahr­scheinlich gehörte er einem geistlichen Orden an.

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