Mirault, Claude François

Mirault, Claude François, Emailmaler zu Paris, ein jetzt lebender Künstler, wurde 1784 zu Paris geboren, und sein Onkel Hazard unterrichtete ihn. Im Jahre 1810 wurde er Mitglied des Athenäums der Künste, und ein Jahr früher hob die Jury zur Untersuchung der Erzeugnisse der Industrie in Frankreich die Verdienste dieses Künstlers um dieselbe besonders hervor. Mirault fertigte nämlich künstliche Augen von Menschen und Thieren in Email. Er bildete das menschliche Auge auch in allen Krankheitsformen nach, und die Thieraugen dienen bei zoologischen Präparaten. Das Conservatoire des arts et métiers in Paris hat eine

ausgezeichnete Sammlung solcher Augen, eine andere ist in der École de médecine daselbst, eine dritte ist in London . Eine Reihe von kranken Augen bewahrt die Universität Bonn. Bei der Einrichtung des Musée d’histoire naturelle zu Paris, bediente man sich fast durchaus der Thieraugen dieses Künstlers. Ein Gleiches verhielt sich mit den Museen in Wien , Berlin , München , Madrid , Neapel etc. Er ist auch der Verfasser des folgenden Werkes:

Traité pratique de l’œil artificiel, ou expériences et observations sur l’art de cacher la difformité produite par l’atrophie totale ou partielle de l’organe de la vue, mit Kupfern nach seiner Zeichnung.

Mirault ist Mitglied mehrerer gelehrten Gesellschaften. Dann hat er den Titel eines Peintre modéleur en émail de la Faculté de médecine à Paris.

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