Mino del Regno, oder del Reame, von einem Orte im Kö-
nigreiche Neapel. Maestro Mino übte in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts seine Kunst, doch nicht mit Auszeichnung, wie Vasari bemerkt. Aber er war desto stolzer und anmassender, im steten Wetteifer mit Paolo Romano, den er indessen nie übertraf, Doch hatte auch Mino zu arbeiten. In Neapel haben sich noch Sculpturen von ihm erhalten, und zu Monte Casino sieht man ein Grabmal von ihm gefertiget. Seine von Vasari erwähnten Statuen der Heiligen Petrus und Paulus stehen noch immer an der Treppe der St. Peterskirche zu Rom. Im Leben des Paolo Romano schreibt ihm Vasari auch das Grabmal Paul II bei St. Peter zu, im Leben des Mino da Fiesole versichert er aber, dieses Grabmal sei von Jetzterem gefertiget worden, und dem Mino del Reame legt er nur ein Paar Figuren am Basement bei. Jetzt ist dieses Monument in den vatikanischen Grotten. Die Figur, welche Mino mit Paolo Ro- mano um die Wette fertigte, ist der Paulus am Eingange von Ponte St. Angelo. Die daselbst befindliche Statue des heil. Petrus ist von Lorenzetto. Vergl. Vasari, deutsch v. L. Schorn II 122 ff.
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