Milde, Julius C., Maler und Lithograph, wurde 1803 zu Hamburg geboren, und als er da die Anfangsgründe der Kunst erlernt hatte, begab er sich auf die Akademie der Künste in München , um dem genauern Studium der Historienmalerei zu liegen. Mildes äusserte Talent zu diesem Fache, versuchte sich aber auch in andern Fächern. Er malte Genrestücke, Landschaften und Maschinen, und auch mit der Lithographie befasste er sich. Eines seiner früheren Werke der letztern Gattung nennen wir die Randbilder nach E. Speckter, zu den geistlichen Liedern von M. Luther und Möller, 1828. 4 Blätter in fol.
Das Bildnis Heinrich XX. Prinz von Reuss-Greitz, nach Georg. Mildorfer, Johann van, Bildhauer, ein Deutscher von Geburt, arbeitete um 1632 in Antwerpen . Es fertigte da das prächtige Portal der Frauenkirche und die Grabmäler der Familie van Maelen van Borchens und Johann Malders, des fünften Bischofs dieser Stadt. Zu dem van Maelen’schen Grabmal soll Rubens die Zeichnung gemacht haben. Unter dem Jahre 1632 erscheint er als Mitglied der Bruderschaft des heil. Lucas zu Antwerpen. Er heißt da Milder, nicht Mildert. L. Vorstermann stach das von van Dyck gemalte Bildnis unsers Künstlers.
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